
Herrschaft Hecklingen: Teil der Herrschaft Lichteneck. Diese aus Schelingen, Forchhheim, Hecklingen (bis zur Abspaltung 1774 an Hénin) und der Teilherrschaft Riegel bestehende zunächst reichsfreie Herrschaft (Residenz Burg Lichteneck) kam über die Erbtochter Clara der Grafen zu Freiburg 1368 an die Grafen von Tübingen. 1529 wurde die Herrschaft der vorderösterreichischen Landeshoheit unterstellt. 1660 ging sie an Garnier, 1721 an Schauenburg, 1750 an Grechtler, 1773 an Elisabeth Augusta von Baden, der letzten Angehörigen der Linie Baden-Baden und Enkelin des Türkenlouis, schließlich wurde Hecklingen von der Herrschaft Lichteneck abgespalten und kam 1774 an die Grafen von Hénin (unteres Schloss 1776, im Hintergrund die Burg Lichteneck; Abb links).
An den Grenzen der Herrschaft Hecklingen finden sich die Wappen der Grafen von Tübingen, der Grafen von Schauenburg und der Freiherren von Hénin, sowie das Ortswappen. Weitere Grenzsteine der Herrschaft Lichteneck siehe dort.




Literatur:
Hämmerle, Reinhold: Wappen und Zeichen im alten Hecklingen, in: Die Pforte, Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und Landeskunde in Kenzingen e.V., Kenzingen 1988