
Ortsherrliche Rechte in Oberrimsingen hatten die Herren von Üsenberg, die Markgrafen von Hachberg, die Stadt Breisach und das Kloster Günterstal, seit 1430 unter der Oberherrschaft Österreichs die Herren von Staufen, nach deren Aussterben 1602 ging die Herrschaft ganz an Habsburg, 1621 Kauf durch die Freiherren von Falkenstein (Schloss 1773, Abb. links). Zur Herrschaft gehörte auch das Dorf Hausen an der Möhlin.

Falkenstein ist ein häufiger Name für Adelsfamilien. Im Breisgau spielen folgende Familien eine Rolle: der Breisgauer „Uradel“ Falkenstein (mit Sitz im Dreisamtal und dem Höllental, das früher Falkensteiner Tal hieß); ein schweizerisches Adelsgeschlecht Falkenstein mit Besitz im Sisgau und Buchsgau, das um 1500 im Besitz der Herrschaft Ebringen war; Falkenstein zu Ramstein (Schramberg), deren (niederadlige) Nachfahren im Breisgau sesshaft wurden und 1664 zu Freiherrn erhoben wurden. Seit 1621 waren sie im Besitz der Herrschaft Oberrimsingen. Wappen: Die Herren von Falkenstein zu Ramstein hatten in alter Zeit einen auf einem Dreiberg stehenden Widder, der später durch einen Hirsch ersetzt wurde. Die Abbildung stammt vom Schloss in Oberrimsingen.
