Heimbach

Altes und neues Schloss in Heimbach

Teilherrschaft im Besitz des Klosters Schuttern und Baden, später unter alleiniger vorderösterreichischer Oberherrschaft als Lehen 1482 an Caspar Gebel, 1505 Schnewlin von Landeck, an 1527 Stürtzel von Buchheim (altes Schloss 1577 [Feuerwehrhaus], Abb. oben links), 1604 Kloster Tennenbach, 1622 an die Herren von Landenberg, 1654 von Gollen, 1724 Familie Duminique (1803 neues Schloss, Abb. oben rechts).

Wappen Duminique

Familie Duminique: Niederländisches Geschlecht im Dienst der Markgrafschaft Baden und in Vorderösterreich, ein Mitglied der Familie war seit 1706 Kommandant des oberen Schlosses in Freiburg und wurde 1714 von Karl VI. geadelt. Wappen: In 5 Felder geteilt, in 1 und 5 Löwe mit Türkensäbel, 2 seine Jungen fütternder Pelikan, 3 ein Lamm aus einem Dreiberg wachsend, 4 Feste Freiburg. Das vereinfachte Wappen zeigt nur den Löwen mit dem Türkensäbel und den Pelikan (Abb. rechts vom neuen Schloss in Heimbach).

Grenzsteine: Meistens erscheint an den Grenzen das Dorfwappen, die Wolfsangel (ähnlich einem „Z“); die gezeigten Beispiele stammen A: vom Dreimärker ∆ Heimbach/Köndringen/Malterdingen (beide Baden) von 1667; B: gegenüber Köndringen (Baden) von 1748; C: gegenüber Köndringen (Baden) von 1756; D: am neuen Schloss steht noch ein Exemplar mit dem vereinfachten Wappen der Duminique (Löwe mit Türkensäbel und der Pelikan über der Wolfsangel) gegenüber Baden ohne Jahreszahl (18. Jahrhundert).

< Seite >